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 Montag: Frisch eingetroffen - die neue Mode. mehr...
Dienstag: Das sieht aber Schmuck aus. mehr...
Mittwoch: Pils oder Pasta? Oder beides? mehr...
Donnerstag: Einfach jemand fragen, der sich damit auskennt. mehr...
Freitag: Doch noch was Neues für die Party kaufen? mehr...
Samstag: Nach dem Einkauf - erst mal was Leckeres trinken. mehr...
Sonntag: Mal wieder Schaufensterbummel. mehr...
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Sehenswerte Architektur mit neuer Funktion
Nach fast 60 Jahren erhielt das Haus am Theaterplatz 1987 eine neue
Funktion und wurde zur Theaterpassage Essen. Die Geschichte des
Gebäudes erzählt Autor Holger Krüssmann in seinem Kultur-Pfadfinder-Buch,
aus dem wir hier zitieren:
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„Auf der dem Deutschlandhaus gegenüberliegenden Seite des Hirschlandplatzes
präsentiert sich das von Georg Metzendorf 1928 bis 1930 erbaute HAUS AM
THEATERPLATZ (heute: THEATERPASSAGE) als langgestreckter, fünfgeschossiger
Baukörper. Metzendorf konnte mit dem Bau zwar nicht die beabsichtigte
Symmetrie zweier Hochhäuser herstellen, doch gilt die Theaterpassage,
von der nur noch die Außenansicht unverändert ist, als einer der schönsten
Einzelbauten des ungemein produktiven Architekten und Planers.
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Metzendorf entwickelte 1909–1913 den Stadtteil Margarethenhöhe als Gartenstadt für
Kruppsche Angestellte und entwarf mit seinem Partner Jakob Schneider Brücken,
Wohnhäuser, Kliniken, Kirchen und Verwaltungsbauten: u.a. auch das Haus
des Ruhrverbandes in Essen-Süd und 1929 die im Krieg zerstörte, frühere
Stadtbücherei an der Hindenburgstraße. Der Bau zwischen Hirschlandplatz
und Rathenaustraße entstand als ein Gemeinschaftsprojekt des Kaufhauses
„Eintracht“, des Möbelhauses Kramm, des Vereins „Haus der Technik“ und
der Essener Sparkasse, für deren Hauptstelle Metzendorf im Haus auch das
Innendesign im Stil der Neuen Sachlichkeit entwarf. Bemerkenswert ist
die unterschiedliche Fassadengestaltung je nach Blickrichtung. Ein schlanker
Spitzerker prägt den Turmaufsatz der alten Sparkasse, teils zurückspringende
Etagen nehmen dem Baukörper auf den Längsseiten die Wucht, die vertikal
strukturierte Fensterfront am Hirschlandplatz mildert die Dominanz der
Horizontalen. Zur Kapuzinergasse unterstützen Auskragungen über mehrere
Etagen den Eindruck von steil aufragender Höhe. Die Vielteiligkeit folgte
dem Bedürfnis der Partner nach individuellem Außenauftritt und ist vom
Architekten in einem Bau stimmig zusammengefaßt. An der Nordwestecke des
Komplexes (Rundturm) wurde ein bestehendes Fabrikgebäude geschickt integriert.“
(Auszug mit freundlicher Genehmigung des Autors Holger Krüssmann, Essen)
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